Wydanie/Außgabe 112/23.08.2021

   

04. 02. 2021

 
 

Foto: Poolnische Grenzwache

Zwei Afghanen und zwei Pakistaner versteckten sich in einem LKW-Auflieger in Rumänien und versuchten, über die Slowakei und Polen nach Westeuropa zu gelangen

Hauptfeldwebel Piotr Zakielarz von der Bieszczady-Einheit des polnischen Grenzschutzes sagte, der Vorfall mit illegalen Migranten habe sich am Sonntag in Glinik Charzewski in der Woiwodschaft Podkarpackie (Südpolen) ereignet.

Die Migranten versuchten, Westeuropa über Polen zu erreichen, indem sie sich im Auflieger eines Lieferwagens versteckten.

Sergeant Zakielarz erklärte, dass der 42-jährige türkische LKW-Fahrer die Polizei informierte, dass er menschliche Stimmen aus dem Auflieger gehört habe. Grenzschutzbeamte fanden daraufhin vier Männer in dem Auflieger, nachdem sie ihn geöffnet hatten: zwei Afghanen und zwei Pakistaner.

Die Männer waren gut auf ihre Reise vorbereitet; sie hatten Schlafsäcke, warme Kleidung und Essen dabei. Sie hatten den Auflieger ohne Wissen des Fahrers in Rumänien betreten.

Die Männer waren gut auf ihre Reise vorbereitet, sie hatten Schlafsäcke, warme Kleidung und Lebensmittel dabei · Foto: Polnische Grenzwache

Die Migranten hatten im Januar 2021 in Rumänien den Flüchtlingsstatus beantragt. Das belegten die von den rumänischen Behörden ausgestellten Dokumente, die die Männer noch bei sich hatten.

„Trotz des eingeleiteten Flüchtlingsverfahrens hatten sie jedoch beschlossen, weiter nach Westeuropa, nach Frankreich und Deutschland, zu reisen und sich dort niederzulassen. Sie erklärten, dass sie Schmugglern etwa 8.000–9.000 € gezahlt hätten, um ihnen bei der Reise aus ihren Heimatländern in den Westen zu helfen“, sagte Zakielarz.

Er fügte hinzu, dass man nun die notwendigen Schritte unternehmen werde, um die Ausländer aufgrund des sogenannten Dublin-Verfahren zurück nach Rumänien zu überführen.

Quelle: Polsat News

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