Wydanie/Außgabe 113/29.11.2021

   

Die Angelegenheit rund um das Nachkriegslager Auschwitz und den dort verblichenen Personen wird von Zeit zu Zeit in der polnischen Presse behandelt, doch die Verantwortlichen, welche der Sache ein Ende bereiten könnten – schweigen. Obwohl aus dem Ministerium für Kultur und Nationales Erbe ein Schreiben mit dem Datum 12. April 2007 ankam, in dem man u.a. lesen kann: „...das Lager Auschwitz-Birkenau funktionierte von Februar 1945 bis April 1946, eigentlich bis April 1947. Wurde eröffnet durch die Kreisbehörde des Amtes für Sicherheit in Biala, in Strukturen des Ministeriums für öffentliche Sicherheit und war dem Zentralarbeitslager in Jaworzno untergeordnet. Im Lager wurden nicht nur Oberschlesier oder Bewohner der Niederbeskiden deutscher Herkunft festgehalten, sondern auch Polen, Deutsche, Österreicher und Volksdeutsche.“

Weiter lesen wir: „In dieser Situation sollte das Konzept des Gedenkens an die Opfer des Arbeitslagers in Auschwitz gut durchdacht werden. Denn unabhängig von dem Leid der Häftlinge des Arbeitslagers 1945 – 1947, ist Auschwitz ein ewiges Symbol. Wir möchten auch hinzufügen, das eine dem üblichen Standard entsprechende Gedenktafel für die Vorfälle in Auschwitz nach 1944 nicht nur die Opfer deutscher Herkunft ehren sollte, sondern alle welche im Auschwitzer Arbeitslager gefangen waren.

Der mit dieser Angelegenheit konfrontierte Rat zum Schutz des Gedenkens an Kampf und Martyrium hat sich skeptisch zu einer positiven Beurteilung dieser Angelegenheit ausgesprochen. 

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